Logo_SBH_4C_neg

 

Now available for investors!
FIND OUT MORE
suedbahnhotel

Das Südbahnhotel Semmering

Das ursprüngliche Südbahnhotel Semmering (auch “Hotel Semmering” oder “Erstes Südbahnhotel” genannt) war das 1. Hotel am Semmering überhaupt und wurde 1882, am Fuße des Pinkenkogels – auf genau 1000 m Seehöhe – eröffnet. Das Südbahnhotel am Semmering war eines von mehreren Grand Hotels entlang der Südbahnstrecke von Wien nach Triest, die zur touristischen Belebung der jeweiligen Regionen und auch der Südbahnstrecke, von der priviligierten K. u. k. Südbahngesellschaft, in Auftrag gegeben wurden. Semmering war, durch die Pionierleistung der Semmeringbahn, zu dieser Zeit bereits leicht zu erreichen und wurde folglich zu einem angesehenen Ferien- und Luftkurort ausgebaut. Semmering war bei der Wiener Gesellschaft, ebenso wie bei der multinationalen Gästeschar aus allen Teilen der K. u. k. Monarchie, beliebt. Fin de Siècle und Belle Époche sind zwei Zeitspannen am Ende des 19. bzw. am Beginn des 20. Jahrhunderts, die nicht nur gesellschaftpolitisch und sportgeschichtlich für das Südbahnhotel Semmering prägend waren. Ein Teil der österreichischen Tourismusgeschichte nahm auch hier ihren Anfang.

Aktuell besteht die Möglichkeit das märchenhafte und großzügig gebaute “Zweite Südbahnhotel” zu erwerben, mit einem entsprechenden Nutzungskonzept weiter zu entwickeln und ein einzigartiges architektonisches Juwel nachhaltig bewahren zu können. Sowohl die Mikro- alsauch die Makrolage des Südbahnhotels Semmering bieten hier durchaus interessante und innovative Chancen, die es wert sind zu kennen und zu fördern. Das Südbahnhotel Semmering ist in keiner Weise tod, es schläft und wartet darauf wachgeküsst zu werden, denn es wird Ihnen weiterhin viele Geschichten erzählen können, sowie eine nicht zu verwischende historische Patina und lebendige Athmosphäre vermitteln.

Ausgezeichnete Lage und Erreichbarkeit:

A6 – Autobahnausfahrt Semmering/Maria Schutz ~ 5 km

Südbahn – Station Semmering ~ 2 km

VIE – Vienna International Airport 103 km (~ 60 Min.)

Flughafen Graz 119 km (~ 78 Min.)

Flugplatz Wiener Neustadt Ost 53 km (~ 34 Min.)

Flugplatz Vöslau-Kottingbrunn 63 km (~ 38 Min.)

Fakten:

Das “Zweite Südbahnhotel” hat eine Nutzfläche von 10.500 m²

Das “Zweite Südbahnhotel” hat 33.014 m² Eigengrund


zitat

Historisch, ikonisch & einzigartig! Ein Juwel der österreichischen Architektur-, Gesellschafts- und Tourismusgeschichte

est. 1882
chronik

Chronik

“Die internationalen Grandhotels der k.k. Südbahngesellschaft – ob vor der Dolomitenkulisse in Toblach, der azurblauen Adria in Abbazia/Opatija oder dem mächtigen Raxmassiv am Semmering – sind weltberühmte Baudenkmäler der österreichischen Vergangenheit.”

Mag.phil. Désirée Vasko-Juhász ,
Kunsthistorikerin und Journalistin,
ÖGDO-Vorstandsmitglied,

Österreichische Gesellschaft für Denkmal und Ortsbildpflege,
Autorin “Die Südbahn – Ihre Kurorte und Hotels”

Nachfolgend die Meilensteine der Entwicklungsgeschichte des Südbahnhotel Semmering:


|   19.09.1879

Ankauf des Grundstückes vom Semmeringer Bauern Polleros um 4000 Florin, durch ein Konsortium um den Bildhauer und akademischen Maler Franz Schönthaler sen., sowie dem damaligen Generaldirektor der K.u.k. priviligierten österreichischen Südbahngesellschaft, Friedrich Julius Schüler (1832 – 1894)

|   29.05.1881

Feierliche Grundsteinlegung zum Bau des „Hotel Semmering“ (das Südbahnhotel wurde zu Beginn als „Hotel Semmering“ oder rückblickend auch als „Erstes Südbahnhotel“ bezeichnet). Der Architekt dieses Ersten Südbahnhotels am Semmering, im “Schweizer Styl” gebaut, war Arch. Franz Wilhelm

|   15.07.1882

Eröffnung des Hotel Semmering (60 Zimmer) mit Champagner. Die Basis für die steile touristische und auch gesellschaftliche Entwicklung der Region Semmering war somit gelegt. Für den Fremdenverkehr in Österreich war dieser Hotelbau schon damals von weittragender Bedeutung, ebenso wie alle Grand Hotels der K. u. k. priv. Südbahngesellschaft für die Belebung der Südbahnstrecke von Wien nach Triest maßgeblich waren. Weitere Grand Hotels der K. u. k. priv. Südbahngesellschaft befanden bzw. befinden sich in: Abbazia, heute Opatija (Kroatien, 1884) und Toblach (Südtirol, 1878)

|   1889

Bau der eleganten Dependancen Waldhof (50 Zimmer), in unmittelbarer Nähe zum Südbahnhotel. Dies war notwendig geworden, da das Südbahnhotel ständig ausgebucht war und andererseits, um das aristokratische Publikum standesgemäß beherbergen zu können. Ausgelöst durch einen Vollbrand, wurde 1893/94 der Waldhof nach den Plänen von Josef Daum wieder aufgebaut. Am 22. März 1902 brach ein zweiter Brand aus, wodurch die Dependance Waldhof bis Mitte Dezember 1902 vorübergehend nicht benützt werden konnte


|   1901 – 1903

Bau des Zweiten Südbahnhotels (auch Palasthotel genannt), unmittelbar anschließend an den Restau- ranttrakt des Ersten Südbahnhotels. Unter der Leitung der Architekten Alfred Wildhack und Robert von Morpurgo

|   1906 – 1908

Neubau der großen Dampfwäscherei, die bis 1960 betrieben wurde. 1993 wurde die Liegenschaft (etwa 1 km vom Südbahnhotel entfernt) vom Bauunternehmer Otto Geiger erworben und in ein Wohnhaus umgebaut

|   1908

Dritter Bauabschnitt des Südbahnhotels: Zubau des Post- und Telegraphentraktes, sowie eines Kaffeehauses. Architekt: Alfred Wildhack

|   1912/13

Die größte Bauetappe des Südbahnhotels war diese Erweiterung, bei der einerseits ein neuer Speisesaal- anbau mit dem Verbindungsgang zum Waldhof errichtet wurden, andererseits wurde der alte Restaurantflügel (1882) entfernt und 3-geschoßig neu aufgestockt. Im Zuge dieser Bauetappe entstanden auch zwei altdeutsche Bierstüberln, sowie ein modernes Kinotheater. Die weitrechenden Umbauten brachten eine vollkommen neue Raumorganisation im Hotelinneren und der Organisationsabläufe mit sich. Nach Fertigstellung hatte das Südbahnhotel damals, inklusive Waldhof und aller Dependancen etwa 350 Fremdenzimmer. Architekt: Alfred Wildhack

|   1922

Wurde der Hotelmitteltrakt um den Mansardenbereich erhöht. Der Mitteltrakt – hier befand sich auch die Direktionswohnung – wurde ausschließlich für Betriebszwecke genutzt

|   1926

Eröffnung des Golfplatz Semmering, dem 1. und somit ältesten Golfplatz in Österreich, wo sich im Winter einst das Schiübungsgelände und die Sprungschanze des Südbahnhotels befanden. Die noch heute dort befindliche „Meierei“ war ursprünglich ein bäuerliches Anwesen, das 1885 von der Südbahngesellschaft erworben. Diese wurde um 1902 in eine malerische Frühstückspension mit Meiereibetrieb umgebaut. Auch Peter Rosegger war hier zu Gast

|   1928 – 1931

Anstelle der alten Pferdestallungen wurde die Garage des Südbahnhotels errichtet. Planung: Emil Hoppe und Otto Schönthal (beide Otto-Wagner-Schüler). Die Garage befand sich unterhalb des Südbahnhotels, wurde 1982 abgerissen und durch eine Wohnungsanlage ersetzt

|   18.08.1932

Eröffnung des hochmodernen kubischen Zubaus des „Hallen-Schwimmbades“ im Südbahnhotel mit Terrassen- anlagen. Das Becken selbst hat ein Ausmaß von 20 x 8 m. Architekten: Emil Hoppe und Otto Schönthal

|   1932 – 1934

Verbreiterung und Umgestaltung des Hoteleingangsbereiches in einen funktionellen, modernen und großzügigen Entrée-Bereich, Einbau einer American-Bar in der Hotelhalle. Die Deckenunterzüge und Pfeiler in der vierachsigen Hotelhalle wurden im Stil des Neo-Empire mit Holz verkleidet. Architekten: Emil Hoppe und Otto Schönthal

|   1939 – 1940

Lazarettbetrieb

|   1940 – 1942

Hotelbetrieb

|   1942 – 1945

Lazarettbetrieb

|   1945 – 1947

Russische Besatzung

|   12.05.1948

Neuerliche Betriebseröffnung durch die DOSAG (Donau Save Adria Eisenbahngesellschaft)

|   1971

Hotelverkauf an eine Kärntner Privatgesellschaft

|   1974

Parifizierung des “Ersten Semmeringhotels” von 1882, mit der Schaffung von Eigentumswohnungen und Abtrennung vom “Zweiten Südbahnhotel”

|   1976

Einstellung des Hotelbetriebes

|   1980

Erwerb des “Zweiten Südbahnhotels” durch die Südbahn Ges.m.b.H.

|   1993

Erwerb des “Zweiten Südbahnhotels” durch den derzeitigen Eigentümer

|   seit 1994

Durchführung von essentiellen Restaurierungsarbeiten zur Bewahrung des “Zweiten Südbahnhotels” (z.B.: komplett neue Dachdeckung, teilweise grundlegende Erneuerung der Haustechnik, inkl. technische Vorbereitungen für den Erweiterungsbau, laufende Pflege der Grundstücke des Südbahnhotels, uvm.)

|   2000 – 2010

Das Südbahnhotel war hier, jeweils im Sommer, Veranstaltungsort der stets ausverkauften „Reichenauer Festspiele“, mit Werken von u.a. Thomas Mann („Der Zauberberg“), Karl Kraus („Die letzten Tage der Menschheit“) und Arthur Schnitzler („Das weite Land“ und „Traumnovelle“)

heritage

Die feine Gesellschaft im Südbahnhotel

Ein Auszug prominenter Gäste des Südbahnhotels:

Erzherzog Albrecht, Eduard Ritter von Engerth (Lehrer, Galeriedirektor, Kunst- schriftsteller und Maler von Portraits der kaiserlichen Familie und des Adels, sowie u.a. Ausstattung der Wanddekoration in der Kaiserloge der Wiener Staatsoper), Prinzessin Maria von Griechenland mit Ihrer Familie, Ihre königlichen Hoheiten Fürst und Fürstin Elmer von Lonyay, Graf Dubsky, Ida von Ferenczy (Sternkreuz- Ordensdame und langjährige Vertraute von Kaiserin Elisabeth), Baron Franz Kubinsky, Prof. Dr. Sigmund Freud, Königin Maria von Rumänien und maßgebliche Künstler wie: Gustav Mahler (Wiener Hofoperndirektor) mit Gattin Alma Mahler, Oskar Kokoschka, Egon Friedell, Peter Altenberg, Adolf Loos mit Gattin Lina, Franz Werfel, Gerhard Hauptmann, Otto Zarek, Hans von Hülsen, Adrienne Gessner (Burgschauspielerin), Kolo Moser (Mitbegründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte), Karl Kraus, uvvm.

Besuch der Königin Maria von Rumänien im Sommer 1932 im Südbahnhotel
panorama

360° Panoramabilder im und um das Südbahnhotel

Pano1_Berg

Ausblick vom Südbahnhotel

Pano2_Speisesaal

Großer Speisesaal

Pano3_Suedansicht

Südbahnhotel Südansicht

Pano4_Waldhofsaal

Waldhofsaal

video

Südbahnhotel Semmering & Region Semmering Luftaufnahmen

Ein inspirierendes Video mit atemberaubenden Flugaufnahmen des wunderbaren Südbahnhotels
und der Region Semmering

Video
stay-in-touch
bucher

Bücher zum Südbahnhotel Semmering

Metroverlag

Das Südbahnhotel
Am Zauberberg des Fin de Siècle

von Yvonne Oswald

Böhlau Verlag

Die Südbahn
Ihre Kurorte und Hotels

von Désirée Vasko-Juhász

Interested?